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Kölner Zoo

Giraffenkopf - Foto: Rob Hooft - Lizenz: GNU-FDL
Vor mittlerweile 150 Jahren öffnete der Kölner Zoo erstmals seine Tore.
Der Kölner Zoo ist einer der ältesten und größten zoologischen Gärten Deutschlands. Mit verschiedenen Tierhäusern, Außengehegen und einem Aquarium bietet der Zoo seinen Besuchern ein vielseitiges und wetterunabhängiges Angebot. Mehr als 10 000 Tierarten finden sich im Kölner Zoo. Okapis, Lemuren, Alpakas, Afrikanische Marabus, Paradiesvögel, Tapire und andere sind einige der exotischen Arten des Zoos. Mit seinen modernen und weiträumigen Gehegen, die nach den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere gestaltet wurden, ist der Kölner Zoo auch einer der ältesten des Landes. Im Aquarium leben nicht nur farbenprächtige Fische und Schmetterlinge, sondern auch Krokodile und Piranhas. Eine weitere Attraktion eröffnete diese Jahr: Der neue Hippodrom. Die 400 Quadratmeter große, begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft ist europaweit einzigartig und erlaubt Einblicke in die verborgene Welt wilder Tiere unter Wasser. Flusspferde und Nilkrokodile in einer neuen Dimension sind für den Besucher somit authentisch zu beobachten.

Der drittälteste Zoologische Garten in Deutschland wurde auf Betreiben von Caspar Garthe gegründet, einem Oberlehrer an der Höheren Bürgerschule am Quatermarkt in Köln. 1858 wurde die „Aktiengesellschaft Zoologischer Garten zu Köln“ gegründet, die den Zoo im Norden der Stadt auf einem damals beliebten Ausflugsort errichtete. Heinrich Bodinus wurde 1859 zum ersten Direktor des Kölner Zoos ernannt. Der Erste Weltkrieg und die darauffolgende Weltwirtschaftskrise führten dazu, dass der Zoo sich kaum vergrößern konnte. Die Stadt Köln bewahrte den Zoo letztendlich vor der endgültigen Schließung, indem sie die Mehrheit des Aktienkapitals übernahm.

Zwischen 1878 und 1932 fanden im Kölner Zoo sieben umstrittene Völkerschauen statt, bei denen dem Publikum Mitglieder „exotischer“ Völker unter nachgestellten Lebensbedingungen präsentiert wurden. Solche Veranstaltungen konnten als Ausstellung von „Kannibalen“, wie im Falle einer 1931 ausgestellten Gruppe von Neukaledoniern, aufgemacht sein und fokussierten auf rassistischer Darstellung anderer Völker. Erneute finanzielle Engpässe führten nach Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Köln in den Jahren 1937 und 1938 zur Übernahme der größtenteils in Privatbesitz befindlichen Aktien. Nach dieser Sanierung betrug das Stammkapital 450.000 Reichsmark. Während des Zweiten Weltkriegs litt der Zoo unter den alliierten Bombenangriffen. Bei Kriegsende war er damit nahezu völlig zerstört worden und musste für mehr als zwei Jahre geschlossen werden.1947 wurde der Zoo wieder eröffnet.

Heute beträgt das Gebiet des Zoos 20 Hektar; das Zoogelände ist viermal so groß wie bei seiner Gründung. 1963 wurde die Zooschule eröffnet, die für Schulklassen Anschauungsunterricht im Zoologischen Garten ermöglicht, 1973 eröffnete das Lemurenhaus.

Trotz der Zerstörungen in den zwei Weltkriegen befinden sich auch heute noch Bauten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert auf dem Zoogelände. Das älteste Monument ist das 1863 erbaute Elefantenhaus im maurischen Stil.   

Zoologischer Garten Köln
Riehler Straße 173
50735 Köln
01805 - 280101
www.koelnerzoo.de

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