
Im Bezirk Rodenkirchen liegt der schöne Stadtteil Bayenthal, der im Jahre 2007 sein 700. Jubiläum feiern durfte.
Rodenkirchen stoß zum Jahresbeginn 1975 zu Köln und ist bekannt für seine Parks, Grünflächen und der familienfreundlichen Infrastruktur. Bayenthal, das im Jahre 1307 erstmals erwähnt wurde, war früher ein Teil der Ortschaft Rondorf, die man in erster Linie wegen ihres Kalkofens kannte. Später wurden Gebiete zu Industriestandorten umfunktioniert (wo .u.a. die Dachstücke für den Dom, oder Teile für den Hauptbahnhof hergestellt wurden), woraufhin 1888 eine Eingemeindung zu Köln stattfand und es bei der Eingliederung Rodenkirchens zu diesem Bezirk dazu stoß.
Die früheren Industriestandorte sind heute zu Wohnparks umfunktioniert worden. Die Pferdestraßenbahn, die in Bayenthal besonders früh eingesetzt wurde, ist im 20. Jahrhundert elektrisiert worden und verkehrt neben anderen Linien weiterhin.
Wichtige Gebäude des Stadtteils

Die St. Mathias-Kirche wurde 1904 gebaut und löste somit die alte Kirche an der Goltsteinstraße ab.
Das St. Antonius-Krankenhaus in der Schillerstraße wurde 1907-1909 erbaut und wurde, wie viele andere Gebäude der Stadt auch, im historischen Stil erbaut. Einen besonders wichtigen Status hatte das Krankenhaus im zweiten Weltkrieg, da es eines der wenigen Gebäude im Süden Kölns war, das unverschont blieb und somit seinen Betrieb aufrecht erhalten konnte. Neben der Unfallaufnahme ist das St. Antonius auch ein Versorgungskrankenhaus.
Das Erzbischöfliche Irmgardis-Gymnasium Köln war ursprünglich eine reine Mädchenschule. Erst im Jahre 1991, 65 Jahre nach der Gründung der Schule, ging die letzte reine Mädchenklasse von der Schule ab. Erwähnenswert ist hier der Hungermarsch, der alle zwei Jahre durchgeführt wird und zum Spenden für die Dritte Welt aufrufen soll. Die Schule legt einen besonderen Wert auf Interkulturalität und hat viele Sprach- und Austauschprogramme.
Bayenthal gilt allgemein als familienfreundlicher Wohnort mit guter Lebensqualität.