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(Datenschutzerklärung)Vor einigen Jahren begann der Filmkritiker und Autor Daniel Kothenschulte gemeinsam mit dem Filmproduzenten und Leiter von Soundtrack-Cologne Michael P. Aust sowie dem Leiter der Bonner Videonale Georg Elben Musikvideos zu sammeln, wobei die drei feststellten, dass das Musikvideo eine eigene Gattung mit unterschiedlichsten Stilen darstellt.
In der Zeit vom 9. April bis 3. Juli 2011 werden nun die gesammelten Videos auf 100 Monitoren im Museum für Angewandte Kunst gezeigt. Die Ausstellung ist dabei in folgende Kapitel gegliedert: Historischer Abriss, Abstractions, Die Eroberung des Films, Die Eroberung der Kunst, The Dancing of Politics, Amateur, Tanz, Who wants to live forever?, All is full of love, The wilderness, Downtown sowie Look at yourself.
Obwohl Aust dachte, dass "das Musikvideo aussterben würde", erlebte das Genre dank zahlreicher Netzwerke, wie zum Beispiel Youtube, in den letzten Jahren wieder einen Aufschwung. Er erklärt dazu: "Dank des Internets konnten zudem neue Themen in den Videos aufgegriffen werden. So hielten etwa Eros und Gewalt Einzug in das Genre." Heute sind es vor allem auch die bildenden Künstler, die das Musikvideo verwenden, um sich Ausdruck zu verschaffen.
"The Art of Pop Video"
9. April bis 3. Juli 2011
Museum für Angewandte Kunst
An der Rechtschule
50667 Köln
Geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, jeden ersten Sonntag im Monat ab 10 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr.
Eintrittspreise: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
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