In die 3000 jährige Geschichte der Schokolade eintauchen können Besucher in Kölns einzigem Schokoladenmuseum.
Vom Kakaoanbau zum fertigen Schokoladenprodukt – die ganze Geschichte der süßen Flüssigkeit offenbart sich in Kölns Schokoladenmuseum. Besucher erwartet unter anderem der legendäre Schokoladenbrunnen, aus welchem gekostet werde kann, was das Schokoladenherz begehrt.
Gründer des Museums ist Hans Imhoff, ein 1922 in Köln geborener Schlosser. Seine Kindheit verbrachte er Nahe einer Schokoladenfabrik, der Kölner Stollwerck Fabrik. Nach Ende des zweiten Weltkriegs eröffnete Imhoff seine erste und sehr erfolgreiche Schokoladenfabrik in Deutschland. Später übernahm er selbst die Stollwerck Fabrik, welche ihn schon in der Kindheit inspiriert hatte und führte diese ebenfalls zum Erfolg in der Schokoladenproduktion. 1993 erfüllte sich Imhoff seinen Traum, ein eigenes Schokoladenmuseum zu besitzen: Die Geburtsstunde des Kölner Schokoladenmuseum, das mittlerweile Millionen Besucher aufweisen konnte. Das Museum ist gefüllt mit alten Schokoladenverkaufsmaschinen, Fotos, alten Pralinenboxen und vielem mehr. Mit einem Historiker organisierte und gestaltete Imhoff schließlich das Museum. Ein Großteil der ausgestellten Stücke beschäftigt sich mit der Geschichte der Stollwerk Fabrik, aber auch allgemeine kulturhistorische Elemente zum Thema Schokolade allgemein finden sich im Museum. Hans Imhoff verstarb im Jahr 2007 in Köln, das Museum erfreut sich nach wie vor hoher Besucherzahlen aus aller Welt.
Heute leitet Klara Imhoff, Hans Imhoffs Witwe, das Museum. Das Imhoff Schokoladenmuseum gehört mittlerweile zu den zehn meistbesuchten Museen Deutschlands. Es liegt im Zentrum Kölns und ist auch wegen seiner außergewöhnlichen Architektur einen Besuch wert.