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Mülheim

Karte Mülheim - Urheber: WP-User: TUBS - CC BY-SA 2.0 (commons.wikimedia.org)
Beachclub, Popkonzerte und sehenswerte Kirchen - Der bevölkerungsreichste Stadtteil Kölns hat seinen Bewohnern und Besuchern Einiges zu bieten.

Mülheim war bereits seit dem Hochmittelalter eine bedeutende Ortschaft. Dank der Lage am Rhein war Mülheim ein Fähr- und Marktplatz. Das Dorf war von einer Stadtmauer umgeben und entwickelte sich bald zur wirtschaftlichen Konkurrenz von Köln, das damals noch nicht mit Mülheim verbunden war. Die Mauern befanden sich übrigens an Stelle der heutigen Straße „Mülheimer Freiheit“. Im 18. Jahrhundert zogen zahlreiche reiche Protestanten nach Mülheim, die ihre Religion im erzkatholischen Köln nicht ausüben durften. Selbst ein Rheinhochwasser, das große Teile des Dorfes zerstörte, konnte den Aufschwung Mülheims nicht mehr bremsen. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert siedelten sich auch viele erfolgreiche Fabriken in Mülheim an. Die Stadt entwickelte sich mit dem Bau von Eisenbahnlinien auch immer mehr zum Verkehrsknotenpunkt und wurde schließlich 1914 in Köln eingemeindet – was die Bevölkerung übrigens anfangs nicht sehr wohlwollend aufnahm.

Kirche St. Clemens - Foto: Jörg Wiegels - CC BY-SA 3.0 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Mülheims abwechslungsreiche Geschichte entdeckt man am besten bei einem Spaziergang durch das Viertel. Ausgangspunkt könnte zum Beispiel die St. Clemens Kirche sein. Diese wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder aus- und umgebaut, was man am unregelmäßigen Grundriss erkennen kann.  Vor der Kirche steht eine moderne Statue des Hl. Nepomuks. Weitere Kirchen in Mülheim sind die evangelische Friedenskirche, die Kirche St. Antonius, die Herz-Jesu-Kirche, die Liebfrauenkirche und die Lutherkirche. Sie wird auch Notkirche genannt, da sie im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und aus Trümmern „notdürftig“ wieder aufgebaut wurde. Es gibt auch einige sehenswerte historische Häuser, die nach dem Weltkrieg wieder restauriert worden sind, so zum Beispiel das Polnische Haus, das Krahnenburghaus, das Haus Bertoldi und einige Häuser der Mülheimer Freiheit.  Im Wohnhaus „zum goldenen Berg“ soll einst Kaiser Napoleon gefrühstückt haben. Die Bedeutung des Stadtteiles wird einem anhand des prächtigen Stadtbrunnens vor Augen geführt. Dieser Brunnen zeigt Allegorien von Industrie, Landwirtschaft und Handel, die Mülheim zu Wohlstand brachten.

Mülheim bietet aber nicht nur interessante Bauwerke, sondern auch eine ausgezeichnete Infrastruktur. Wie in einer unabhängigen Stadt findet man in diesem Stadtteil mehrere Schulen, Krankenhäuser und Friedhöfe. Außerdem ist Mülheim ein bedeutender Straßen- und Bahnknotenpunkt, der auch über einen eigenen Regionalbahnhof verfügt.

Mülheim wandelt sich stetig. So mauserte sich etwa das Hafenviertel in den vergangenen Jahren von einem Industriegebiet zur beliebten Wohngegend. Im Sommer kann man hier die Sonne in einem Beachclub mit Palmen und Liegenstühlen genießen.

Auch kulturell hat Mülheim einiges zu bieten. Unter der Namen „Mülheimer Freiheit“ war in den frühen 1980er Jahren eine neoexpressionistische Malergruppe bekannt, die in der Straße „Mülheimer Freiheit“ ihr Atelier hatte. Das wichtigste Fest in dem Stadtteil ist die „Mülheimer Gottestracht“, eine Schiffsprozession auf dem Rhein, die schon seit dem 14. Jahrhundert einmal jährlich stattfindet. Mehrere Veranstaltungshallen bieten Platz für kulturelle Aufführungen. Ein beliebter Ort für Konzerte internationaler Popstars ist das E-Werk Köln-Mülheim. Es wird im Februar auch für die „Stunzsitzung“ des örtlichen Karnevalvereins verwendet. Außerdem werden in Mülheim zahlreiche deutsche Fernsehserien gedreht, etwa Shows mit dem Entertainer Stefan Raab.

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