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Kunibertsturm (Weckschnapp)

Weckschnapp - Foto: Hans Peter Schaefer - Lizenz: GNU-FDL
Am Konrad-Adenauer-Ufer in Köln steht der Kunibertsturm, besser bekannt unter dem Spitznamen „Weckschnapp“
Der „Weckschnapp“ war ein kleiner Turm an der Kölner Stadtmauer. Er wurde 1954 durch einen modernen Zubau in ein Wohnhaus umgewandelt. Fälschlicherweise verbindet sich hiermit die Sage von der "Weckschnapp", wonach dieser Turm auch im Volksmund diesen Namen erhielt. Der umstrittenen Legende nach sollen hier Gefangene auf grausame Weise hingerichtet worden sein: Wenn sie nach einem Stück Brot greifen wollten, das in der Zelle aufgehängt war, fielen sie angeblich durch eine sich öffnende Falltür. Darunter befand sich ein messerbestückter Schacht, der direkt in den Rhein führte. Nur einem besonders stark abgemagerten Gefangenen gelang die Flucht. Er war so dünn – heißt es in der Legende -  dass er durch die Messer fiel, ohne diese zu berühren.

Der Kunibertsturm mit seinem Ark und dem Kunibertstürmchen sind aus der Kölner Stadtgeschichte nicht mehr wegzudenken. Mit dem Kunibertsturm war das „Kunibertstürmchen” mit einem Wehrgang auf einer hohen Mauer verbunden. Die Ark stürzte im Eisgang 1784 ein, der Kunibertsturm wurde im Jahre 1891 abgerissen. Bis heute erhalten ist nur noch das Türmchen, das heute als "Weckschnapp" bezeichnet wird. Eine genaue Abbildung des ehemaligen Turmes wurde im Jahr 1999 mit Acryl auf Nessel gemalt.

Der Name „Weckschnapp“ ist offenbar Ende des 19. Jahrhunderts durch den Volksmund auf den einzigen erhaltenen Teil der Kunibertsbefestigung übertragen worden und fand auch den Weg in offizielle Karten. Da dieser vor der Stadtmauer stehende Turm in Köln einzigartig war, wurde er bis in 19. Jahrhundert oft zur Ortsbeschreibung benutzt, z. B. Hafen oder Bahnhof "am Türmchen". Auch in Straßennamen findet sich der Turm wieder: "Thürmchenswall" für die Wallstraße zum Eigelstein oder die "Thürmchensgasse" an der Rheinfront. Im Zuge der Schleifung der Stadtmauer 1881 wurde die Kunibertsbefestigung 1895 somit abgerissen. Wie die verbliebenen Stadttore wurde auch der Turm vom Stadtbaumeister Josef Stübben restauriert. Den 2. Weltkrieg überstand das übriggeblieben „Kunibertstürmchen” jedoch ohne große Schäden.
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