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Historische Bauten

Hahnentorburg
Ein Streifzug durch die Kölner Stadtgeschichte

(Bild: Historisches Stadttor - Quelle: fotolia.de)

Köln ist als älteste deutsche Großstadt ein Ort mit langer Geschichte und Tradition, die hierzulande Ihresgleichen suchen. Die Römer haben das Stadtbild besonders geprägt, aber auch die folgenden Epochen von Mittelalter über Gotik bis hin zu Renaissance und Barock haben hier markante Spuren hinterlassen. Die Historie war auch stets mit dem Handel verknüpft – vor allem im 13. und 14. Jahrhundert war die Rheinmetropole ein außerordentlich wichtiges Handelszentrum.

Römerzeit

Die keltischen Siedlungen am Rhein wurden von den germanischen Ubiern eingenommen, die geschichtlich auch als Ureinwohner Kölns betrachtet werden. Trotz dieser frühen Besiedlungen war die darauf folgende Römerzeit für Köln als entstehende Stadt die wohl wichtigste Epoche. 
Das Zentrum der Provinz Germania inferior besaß einen Statthalterpalast, ein Forum, einen großen Kapitolstempel und eine imposante Mauer. Römerturm - Foto: Hans Peter Schaefer - Lizenz: GNU-FDL / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer markanteste Überrest dieser Ära ist jedoch der Römerturm an der Ecke Zeughaus- und St.-Aspern-Straße. Auf der Plattform vor dem Kölner Dom befindet sich noch ein Teil des römischen Nordtores, von dem sich der Cardo maximus, die heutige Hohe Straße, schnurgerade durch die ganze Stadt zog. Im Untergeschoss des „spanischen“ Kölner Rathauses kann man ebenfalls zur frühen Stadtgeschichte zurückkehren. Hier legte man in der Nachkriegszeit die Ruinen des römischen Praetoriums (Statthalterpalast) frei. Am Rathausvorplatz befindet sich zudem die Mikwe, eines der spektakulärsten archäologischen Denkmäler Kölns! Das alte jüdische Ritualbad (1170) wurde 1956 ausgegraben und ist seit 1988 öffentlich zugänglich. Weil das Sonnenlicht das Monument zu sehr schädigte, wurde die Glaspyramide über dem Zugang mittlerweile abgedeckt. Die Mikwe kann während der Öffnungszeiten des Praetoriums besichtigt werden – der Eintritt ist frei. (Eingang Kleine Budengasse 2) 

Mittelalter / Romanik

Köln ist eine Stadt der Kirchen. In keiner anderen deutschen Stadt finden sich auf engem Raum derart viele große romanische Stifts- und Klosterkirchen, die noch dazu zu den bedeutendsten in Westeuropa zählen. Die 12 romanischen Kirchen Kölns liegen alle innerhalb der alten Stadtmauern und werden durch die bogenförmige Via Sacra miteinander verbunden: 
St. Pantaleon - Foto: Hans Peter Schaefer - Lizenz: GNU-FDL / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Benediktinerklosterkirche St. Pantaleon in der südwestlichen Innenstadt ist ein früher Höhepunkt mittelalterlicher Baugeschichte. Die Basiliken St. Georg und St. Ursula sowie die Klosterkirche St. Maria im Kapitol (ehem. Kapitolstempel) fallen in die erste Periode der Kölner Romanik (1030-1140), während das „goldene Zeitalter“ erst 1150 beginnt und in etwa mit der Stauferzeit zusammenfällt. An dessen Anfang steht St. Aposteln, das wie eine Oase mitten im Großstadtverkehr liegt, am Ende die Stiftskirche St. Kunibert. Kirche Groß St. Martin - Foto: Thomas Robbin - Lizenz: GNU-FDL / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Kölner Stadtbild wird jedoch von Groß St. Martin an der Rheinpromenade beherrscht. Die restlichen Kirchen sind St. Severin, St. Gereon in der nördlichen Altstadt, das im Bankenviertel liegende St. Andreas, St. Cäcilia und St. Maria Lyskirchen direkt am Rhein. In der Romanik entstanden unzählige qualitative Bauwerke – auch der Profanbau nahm einen gewaltigen Aufschwung. Das Overstolzenhaus (1230) ist das älteste erhaltene romanische Wohngebäude Deutschlands, und auch von der Stadtmauer sind noch einige Tore erhalten. 

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Gotische Baukunst

Rathaus in Köln - Foto von Wikipedia-User: Arminia - Lizenz: GNU-FDL / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Minoritenkirche am Kolpingplatz (1245-1350), einziges Gotteshaus eines Bettelordens, steht heute noch und beherbergt das Museum für Angewandte Kunst. Der 61 Meter hohe Rathausturm (1407-1414), Wahrzeichen für die Macht der Zünfte, ist ein weiterer Repräsentant dieser Ära. Ebenso der gotische Profanbau des Gürzenich (1441-1447), ein ehemaliges Tanz-, Kauf- und Warenhaus. Die populärsten Veranstaltungen waren damals wie heute jene rund um den Karneval; auch das Gürzenich-Orchester wurde überregional bekannt. Die Epoche der Gotik wird jedoch eindeutig von dem gewaltigen Bauunternehmen des Doms beherrscht:

Der Kölner Dom

Kölner Dom / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Wahrzeichen und zweithöchste Gebäude Kölns liegt direkt neben dem Hauptbahnhof. Mit ca. 6 Millionen Besuchern jährlich ist er ein wahrer Touristenmagnet. Der Kölner Dom heißt mit vollem Namen Hohe Domkirche St. Peter und Maria und ist der bekannteste Sakralbau bzw. die größte Kathedrale Deutschlands. Nach 632 Jahren Bauzeit wurde das Prunkstück gotischer Kathedralbaukunst vollendet; seine Aufnahme ins UNESCO Weltkulturerbe 1996 war längst überfällig. Der Dom ist aber nicht nur ein epochales Bauwerk, sondern auch ein permanenter Pflegefall – irgendetwas gibt es immer zu tun… 

Zahlen & Fakten

Die Ausmaße dieser im Mittelalter als größte des Abendlandes geplanten Kathedrale beeindrucken auch heute noch: knapp 145 m Außenlänge und 86 m Gesamtbreite des Querhauses. Die Westfassade mit ihren beiden Türmen (157 m) – im Übrigen das Logo Kölns – misst 7000 m² und ist somit die größte der Welt. Insgesamt besitzt der Dom mit ca. 10.000 m² mehr Fenster- als Bodenfläche. Ein über 1200 Skulpturen fassendes Bildprogramm schmückt den gesamten Außenbau und die Portale. Der Innenraum hat aufgrund seiner ungewöhnlichen Proportionen eine ganz spezielle Wirkung: bei 120 m Länge und nur 12,5 m Breite im Mittelschiff zieht die Höhe von über 43 Metern den Blick unwillkürlich nach oben. Der Hochchor mit dem Chorumgang zählt in Punkto Architektur und Ausstattung zu den großartigsten Sakralräumen des Abendlandes, das Chorgestühl mit 104 Plätzen ist das größte in Deutschland. Dreikönigsschrein - Foto: Welleschik - Lizenz: GNU-FDL / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer Dom hat unzählige kunsthistorische Highlights zu bieten. Glanz- und Höhepunkt ist der Dreikönigenschrein, in dem sich die Reliquien der Stadtpatrone und einiger Heiliger befinden. Kein Reliquiensarkophag Europas erreicht seine Ausmaße und Berühmtheit. Die sog. Königsfenster, mit 850 m² der größte Glasmalereizyklus des 14. Jahrhunderts in Europa, befinden sich noch fast zur Gänze im Originalzustand. Eine Besteigung des Südturms wird nach 509 Stufen mit einem grandiosen Rundumblick belohnt, der bei gutem Wetter bis zum Siebengebirge reicht. Die beleibteste Glocke des Doms, der „Dicke Pitter“, wiegt 24 Tonnen und ist somit die zweitgrößte freischwingende Glocke der Welt. Zum Abschluss bietet sich ein Besuch der Domschatzkammer an. 

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Renaissance & Barock

Zeughaus - Stadtmuseum - Fotograf: Wikipedia-User: Bordeaux - Lizenz: GNU-FDL / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Renaissance hat in Köln nur geringen Einfluss genommen, aber eindrucksvolle Beispiele dieser Epoche sind die Vorhalle (Löwenhof) und der Vorbau (Laube) des Rathauses. Weiters das Zeughaus, in dem sich auch das Kölnische Stadtmuseum befindet, und das Haus Balchem in der Severinstraße.
Die Barockzeit (1600-1780) wird von der markanten Jesuitenkirche St. Mariä Himmelfahrt vertreten. Ebenfalls typische Fassaden besitzen die Klosterkirche St. Maria vom Frieden und das Haus Balchem aus dem Jahr 1676. Während im Kirchenbau neoromanische und neogotische Tendenzen vorherrschten, knüpfte der Profanbau an die Renaissance an. Viele Wohnhäuser zeigen das charakteristische Stilgemisch der Gründerzeit (Ende 19. Jhdt.). 

verwandter Artikel: Architektur in Köln
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Kommentare
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  von Roeser am 09.10.2012 18:47
Welche Bedeutung haben die Käfige am Kölner dom
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   von ullo am 05.09.2013 08:47
 Es gibt so einen kleinen Singfogel mit dem Namen Dompfaff. Für diese Gattung sind die Käfige von einem kölner Stararchitekten gestaltet worden. Sie sind aber noch nicht bezugsfertig, da man bereits bei der Planung die Toiletten vergaß.
 Antworten
  von jogan am 10.06.2010 17:39
Als ich finde dise seiter sehr infomativ und würder mich freuen wen alle seiten so gut wären was leider nicht immer der fall ist
Antworten
   von Verbesserer D. am 08.03.2011 15:34
 wählst du die buchstaben für einen kommentar zufällig aus? wenn hier und da welche fehlen, an anderer stelle aber einfach mal ein paar zusätzlich (und natürlich vollkommen sinnentleert) dazugetippt werden, macht das keinen sonderlich schlauen eindruck.

ich hingegen schon.

*räusper*

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   von am 01.08.2012 21:21
 ....ausserdem ist der sinn des satzes völlig klar und der name sagt auch einiges. die türkische/italienische oder chinesische bedienung in einem lokal korrigierst du sicher auch ;))))
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   von Verbesserer X. am 01.08.2012 21:18
 lol frag dich lieber mal, ob du im wahren leben auch jeden so volllaberst der nicht deinem ideal entspricht. also... warum dann hier? ist doch irgendwie schizo...;)
 Antworten
   von Nils am 09.03.2011 00:55
 ;-)
 Antworten
   von ups am 08.05.2011 18:51
 schlaubi.... --> kick
 Antworten
   von banger 36 am 16.10.2013 11:26
 hahahahaahahahahaahahahahahaah wasch labasch dooooooo ?
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